Sitz: Mansfield Woodhouse, Nottinghamshire | Werksgelände: 2.800 m²
Robin Hood Engineering wurde 1984 in Sherwood gegründet und stellte zunächst Ferrari-Daytona-Replikas her. 1989 erfolgte die komplette Neuausrichtung auf den Robin Hood S7 – ein vom legendären Lotus Seven inspiriertes Kit-Car.
Während andere Hersteller ihre Kunden auf Autofriedhöfe schickten, lieferte Robin Hood durchdachte Komplettlösungen.
Triumph TR7 & Dolomite
Ford Cortina & Ford Sierra
Motoren von 1,1 bis 2,0 Liter
In den Jahren 1996 und 1997 verkaufte Robin Hood über 500 Bausätze pro Jahr – das Unternehmen wuchs und investierte in neue Maschinen.
Eine Klage von Caterham Cars brachte die Produktion zeitweise fast zum Erliegen, doch Robin Hood kämpfte sich zurück. 1998 verunsicherte die neue Einzelabnahme (ähnlich TÜV) die gesamte britische Kit-Car-Branche.
Als der Gründer sein Unternehmen verkaufen wollte, aber keine Käufer fand, entstand ein revolutionäres neues Chassis: der "Tubey"-Rohrrahmen aus 38 mm starken Rohren. Das Biegen dauerte nur 5 Minuten, das Schweißen etwa eine Stunde. Unter dem Namen "Project 2B" wurden 1999 genau 205 Bausätze verkauft.
Am 25. September 2006 wurde die in Konkurs gegangene Robin Hood Engineering Ltd. von der Great British Sports Cars Ltd. übernommen.
Für Bastler, Schrauber und Liebhaber klassischer britischer Sportwagen, die ein eigenes Fahrzeug aufbauen möchten – mit durchdachter Technik und einem Stück Automobilgeschichte.
